Aufbruch Junge Mitte

Ja zu „Die Junge Mitte“

Im Mittelpunkt der heutigen Delegiertenversammlung stand der massgebende Entscheid über den zukünftigen Namen der Jungpartei. Durch die zahlreichen Voten der Mitglieder fand eine lange, angeregte und ausführliche Diskussion zum Namen, unseren Werten und unserer Zukunft statt. Die Präsidentin Sarah Bünter hielt in ihrem Votum fest: „Unsere Partei hat tiefe Wurzeln und eine lange Geschichte und die wird sie nie verlieren. Ich bin in diese Partei gekommen, um zu bleiben. Ich bin gekommen, um zu kämpfen. Mit der tiefen Überzeugung, dass wir unsere Partei und ihre Werte für die Zukunft wieder stärken müssen. Denn gerade auch die aktuelle Krise lernt uns einmal mehr, dass jeder Weg gemeinsam als Gesellschaft Solidarität und Eigenverantwortung braucht. Und wir sind die einzige Partei, die es schafft diese Werte zusammenzuführen und nicht gegeneinander auszuspielen.“ Der breit abgestützte Prozess und die überzeugenden Voten für einen mutigen Schritt in die Zukunft, haben zu einem klaren Ergebnis geführt. Die Delegierten der Jungen CVP Schweiz sprachen sich mit 81 Stimmen dafür, 21 Stimmen dagegen und 2 Enthaltungen für den Namenswechsel zu „Die Junge Mitte / Jeunes du Centre / Giovani del Centro / Il Giuven Center“ aus. Gleichzeitig haben die Delegierten dem Vorstand klar ein Verhandlungsmandat mit der JBDP zugesprochen. Gemeinsam mit der JBDP soll besprochen und genau festgelegt werden, wie das gemeinsame Vorgehen für den Übergang aussehen soll.

Zum deutlichen Ergebnis für den Namenswechsel sagt die Präsidentin: „Ich freue mich unglaublich fest über diesen klaren Entscheid und bin stolz, Präsidentin dieser Jungpartei sein zu dürfen. Der Prozess war intensiv und er hat sich gelohnt, denn einmal mehr ist unsere Stärke zum Ausdruck gekommen. Wir können intensiv und vielfältig diskutieren, schaffen es aber immer respektvoll gemeinsame eine Lösung zu finden. Ich bin überzeugt, dass wir heute einen wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft unserer Jungpartei gelegt haben.“

Mit der Vision, die im vergangenen September verabschiedet wurde, zeigt die Junge Mitte auf, wohin sie mit der Schweiz gehen will. Sie setzt sich für eine Schweiz ein, in der von einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht nur gesprochen wird, sondern sie auch gelebt wird. Eine Schweiz, die nicht auf Kosten der nächsten Generation lebt, sondern besonders in der Altersvorsorge und der Umweltpolitik nachhaltig handelt. Die Junge Mitte will eine Schweiz, die das Milizsystem stärkt und die Dienstpflicht neu denkt. Und für das alles braucht es eine starke Kraft in der Mitte. Eine Kraft, die sich aufgrund ihrer Werte – Menschenwürde, Solidarität und Eigenverantwortung – für das Erfolgssystem Schweiz einsetzt. Mit grossem Tatendrang, Gestaltungswillen und viel Motivation sich für die Schweiz einzusetzen, schaut die zukünftige Junge Mitte Schweiz optimistisch und von der Basis gestärkt in die Zukunft!

Nach einer spannenden und intensiven Delegiertenversammlung stiessen die Mitglieder mit einem Power-Drink auf ihre gemeinsame Zukunft an. Die Mitglieder der JCVP Schweiz starten gemeinsam in die Zukunft der Jungen Mitte Schweiz! Quelle: Jcvp.ch

 

Praktikum ohne Perspektive

Am 07. Oktober 2019 haben unsere JCVP-Kantonsparlamentarier Laura Dittli, Anna Bieri und Fabio Iten die Interpellation Praktikum ohne Perspektive im Zuger Kantonsrat eingereicht.

Durch Gespräche mit betroffenen Praktikantinnen und Praktikanten wurde uns klar, dass in einigen Berufsgattungen das Praktikumswesen im Kanton Zug aus zu ufern droht. Aus unserer Sicht wird in einigen Berufen mit einem fast schon branchenüblichen Praktikum vor der Lehre die Idee der Berufsbildung untergraben. Besonders stossend ist, wenn mehrere Praktikumsstellen in nur eine Lehrstelle münden.

Der Regierungsrat teilt unsere Ansicht, dass mit einem Vorlehrpraktika für die Jugendlichen zwingend eine Anschlussmöglichkeit in demselben Betrieb bestehen muss. Leider kann die Regierung einige Fragen nicht zufriedenstellend beantworten, da keine Zahlen zu Vorlehrpraktika Stellen erhoben werden. So wurde der Missstand nicht erkannt. Ein weiteres Problem, vor allem im Bereich der Pflege und Betreuung, liegt in der Finanzierung. Es kann nicht sein, dass auf dem Buckel der Jugendlichen gespart und ihnen dadurch der Einstieg ins Berufsleben erschwert wird.

Die Tripartite Kommission hat nun in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt Zug ein Vorgehen erarbeitet, um das Praktikumswesen besser zu kontrollieren. Die JCVP fordert den Regierungsrat auf, die angestrebten Ziele der Kommission zeitnah zu prüfen und Massnahmen einzuleiten, wenn die Problematik nicht entschärft werden kann.

Die Interpellation mit der Antwort der Regierung kann unter folgenden Link aufgerufen werden: https://kr-geschaefte.zug.ch/gast/geschaefte/2006

Für die JCVP Zug
Fabio Iten, Kantonsrat


Abschaffung der Polizeistunde im Kanton Zug

Abschaffung der Sperrstunde (Polizeistunde)

Am 06. Januar 2020 haben unsere JCVP-Kantonsparlamentarier Laura Dittli, Anna Bieri und Fabio Iten die Motion für die Abschaffung der Sperrstunde im Gastgewerbe im Zuger Kantonsrat eingereicht.

Aus unserer Sicht ist die Polizeistunde ein altes und überholtes Instrument zur Überwachung der Bevölkerung und entspricht überhaupt nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Es ist Zeit die Prozesse in der Verwaltung zu überdenken, den Bürokratieaufwand zu vermindern, die Gesetze den heutigen Bedürfnissen anzupassen und die Eigenverantwortung der Gastronomen zu stärken.

Im geltenden Gesetz führt der Gemeinderat bei Gesuchen um längere Öffnungszeiten ein Auflage- und Einspracheverfahren, analog den Bestimmungen des Baubewilligungsverfahren, durch. Diese Praxis geht eindeutig zu weit und grenzt an einen Bürokratie-Wahnsinn. Auch ohne die Verlängerungsbewilligungen könnte per Gesetzesanpassung genügend Einfluss auf Betriebe genommen werden. Die Bewilligungspflicht in §6 des Gastgewerbegesetzes legt den Grundstein dafür, um die Öffnungszeiten eines bewilligungspflichtigen Betriebes einzuschränken, wenn diese gegen Ruhe und Ordnung oder den Jugendschutz verstossen. Denn es ist absolut nicht in unserem Sinne, ein ausuferndes Nachtleben im Kanton Zug gutzuheissen.

Die Ansprüche im Gastronomiebereich sind völlig unterschiedlich und da soll aus unserer Sicht der Grundsatz gelten, dass Betriebe selbst bestimmen dürfen und die Gemeinden eingreifen können, sobald sich ein fehlbares Verhalten abzeichnet.

Die JCVP erhielt Unterstützung aus den anderen Jungparteien des Kantons Zug. Auch die Jungfreisinnigen, die Junge SVP, die Junge GLP und die Junge Alternative des Kantons Zug fordern eine Anpassung des Gastgewerbegesetzes im Sinne unserer Motion. Der Kantonsrat wird an der Doppelsitzung vom 26.11 / 27.11.2020 über die Vorlage beraten.

Die Motion mit der Antwort der Regierung kann unter folgenden Link aufgerufen werden:
https://kr-geschaefte.zug.ch/gast/geschaefte/2029

Für die JCVP Zug
Fabio Iten, Kantonsrat